Das Frauenkommunikationszentrum wurde 1989 gegründet.

Damaliger Standort war die Taunusstr.11. Sie wurde, nach langen Kämpfen engagierter Vertreterinnen der Frauenverbände, Politikerinnen und der damaligen Frauenbeauftragten - Frau Brunner - von der Stadt renoviert, bezahlt, ausgestattet und dem Verein in dem sich Frauenverbände aus Wiesbaden zusammengeschlossen hatten, zur Verfügung gestellt. Dies war eine Übergangslösung und das Versprechen vom damaligen Oberbürgermeister Achim Exner, in vier Jahren in die ehemalige Friedrich Ebert Schule, Walramstr.16 umzuziehen, wurde gehalten.

Das KOMZ war mit ein Ausdruck der Kraft von Frauengruppen in Wiesbaden in dieser Zeit. Der Verein war von Anfang an überparteilich und überkonfessionell. Gemeinsames Handeln, kein Konkurrenzdenken, standen damals im Vordergrund. Das Bewußtsein, wenn Frauen in dieser Stadt etwas erreichen können, geht es nur in gegenseitiger Solidarität.

Der Zusammenschluss von Frauengruppen in Wiesbaden war Beispielhaft für viele andere Städte. Die einzelnen Frauenverbände litten sehr unter Raumnot. Ziel - so die damalige Frauenbeauftragte Margot Brunner - war, die vielfältigen Frauenaktivitäten in Wiesbaden endlich sichtbar zu machen und die Raumnot der Fraueninitiativen, -verbände und -gruppen zu lindern.

Einige dieser Verbände sind heute nicht mehr existent, wie der Hausfrauenbund in Wiesbaden, der Deutsche Frauenring in Wiesbaden und Connecta. Reisen zu den Partnerstädten, wie Görlitz, Wroclaw(Breslau) Turnbrige Wells, Kreuzberg und Klagenfurt konnten in den letzten Jahren aus finanziellen Gründen nicht mehr organisiert werden. Delegationen aus anderen europäischen Städten wurden lange nicht mehr empfangen. Aber, das frauenkommunikationszentrum KOMZ ist immer noch Ausdruck von Frauensolidarität und mit seinen angeschlossenen Vereinen, Verbänden und der Vernetzung in die Parteien und in die Politik einmalig.